lm Volksmund: Der Weg des Klöppelsnach Kåseberga

lm Volksmund: Der Weg des Klöppels nach Kåseberga

Vom Gipfel des 32 m Ober dem Meeresspiegel gelegenen Rytters Hugel hat man eine wunderbare Aussicht auf die Ostsee. Der Hugel hat seinen Namen von einem holländischen Seekapitän Rytter erhalten, dessen Schiff in einem kalten Winter irgendwann im 18. Jahrhundert im Eis feststeckte.

Kåseberga rytters kulle foto Leif NilssonFoto Leif Nilsson

Um nach seinem festgetro­ renen Schiff Ausschau zu halten, soll er regelmäP.,ig auf den HOgel geritten sein. Holländische Kapitäne wurden auf hoher See häufig von ihren Familien begleitet, so auch Kapitän Rytter. Der Erzählung nach waren der Kapitän, seine Frau und die Kinder in einem grol1en Gehöft der Gegend untergebracht und warteten, bis das Eis schmolz. Während dieser Zeit soll die Frau des Kapitäns den Frauen der Gegend die Kunst des Klöppelns beigebracht haben. Vor allem die mittellosen Frauen in Peppinge erlernten diese Kunst.

Knyppling Foto Lucas GölenFoto Lucas Gölen

Die Dörfer Peppinge und Valleberga wurden fruh zum Zentrum des freihändigen Klöppelns in Schonen, d.h. die Kunst des Klöppelns ohne abgestecktes Muster.

Peppinge Foto Staffan HåkanssonFoto Staffan Håkasson

Die Kunst, den "Kiöppel" zu schlagen hat im Laufe der Jahrhunderte vor al­ lem dank der Gräfinnen auf Schloss Tosterup und der fruhen Kunstgewerbebewe­ gung Oberlebt. Auch heute nach wird in Schonen geklöppelt und jedes Semester finden Kursemit verschiedenen Varianten fOr lnteressierte statt.

Tosterups slott Foto Jan EhrensvärdFoto Jan Ehresvärd

Publicerad 2013-07-15, Uppdaterad 2014-05-13